starke Rückbildung der Haut und des Unterhautfettgewebes der äußeren weiblichen Genitalien. Hierzu zählt der Lichen sclerosus et atrophicus. Die Vulvadystrophie tritt bevorzugt nach der Menopause auf, wahrscheinlich liegt ihr ein Östrogenmangel zugrunde. Sie kann das Entstehen einer Krebserkrankung begünstigen, weshalb ärztliche Abklärung und Behandlung unbedingt erforderlich sind.
Befund: Der Scheideneingang ist verengt und starr, es kann zu einer weißlichen Verfärbung der Haut der äußeren Genitalien und des Dammes kommen. Die Betroffenen klagen oft über einen quälenden Juckreiz, verbunden mit brennendem Schmerz sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
Behandlung: Nach Ausschluss einer bösartigen Erkrankung kann eine Behandlung der betroffenen Hautpartien mit östrogen-, testosteron- oder kortisonhaltigen Salben erfolgen. Juckreizlindernde Medikamente sind fast immer erforderlich. Bei Fortbestehen der Beschwerden kann eine Lasertherapie durchgeführt werden.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 09.12.2010
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